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PTR-TOF Entwicklung gewinnt den Houskapreis 2013

Gemeinsame Entwicklung von IONICON und Universität Innsbruck, Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik erhält Österreichs größten privaten Forschungspreis.

Das Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck, konkret das Team von Prof. Armin Hansel, wurde für das Projekt „PTR-TOF Spurengasanalytik“ mit Österreichs größtem privaten Forschungspreis ausgezeichnet. Die Universität Innsbruck hat sich gegen zahlreiche Einreichungen durchgesetzt und wurde gestern Abend im Rahmen einer feierlichen Gala mit einem Preisgeld von 120.000 Euro zum Sieger ernannt.

Das Siegerprojekt

Das Forschungsprojekt „PTR-TOF Spurengasanalytik“ der Universität Innsbruck konnte dieses Jahr die fünfköpfige Fachjury überzeugen und erhielt den mit 120.000 Euro dotierten ersten Preis. Bisher war die Untersuchung von flüchtigen organischen Verbindungen, auch bekannt als „Volatile Organic Compounds“ (VOCs), wie z. B. Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde und organische Säuren, sehr zeit- und kostenintensiv. VOCs tragen zur Aerosol- und Wolkenbildung bei und können somit einen kühlenden Einfluss auf unser Klima haben. Das von der Universität Innsbruck entwickelte Verfahren liefert Resultate in Echtzeit und mit hoher Nachweiswahrscheinlichkeit. Das Team um Dr. Armin Hansel hat in Zusammenarbeit mit der Firma IONICON Analytik ein Messgerät für flüchtige organische Verbindungen entwickelt.

Prof. Armin Hansel, Universität Innsbruck: „Bei der Preisverleihung am 25. April 2013 in der Metastadt in Wien wurden von 39 Projekteinreichungen die 10 besten Projekte vorgestellt. Ich war überrascht, dass unter den starken Bewerbungen unser Projekt “PTR-TOF Spurengasanalytik” am Ende die Fachjury überzeugen konnte. Der 1. Preis bei der Houska Preisverleihung 2013 ist für mich und mein Team ein großartiger Erfolg den wir als Motivation für zukünftige Forschung und Entwicklung verstehen.“

Wirtschaftliche Bedeutung

Die aus dem PTR-TOF Projekt hervorgegangenen „PTR-TOFMS Series“ Spurengasanalysegeräte wurden 2007 von IONICON erfolgreich in den Markt eingeführt und seither kontinuierlich vom hauseigenen R&D Team unter der Leitung von Dr. Alfons Jordan weiterentwickelt. Inzwischen hat es IONICON geschafft über 50 dieser hochempfindlichen Messgeräte an Forscher und Unternehmen auf der ganzen Welt abzusetzen, was zu einem soliden Wachstum des Tiroler Hightech-Unternehmens entscheidend beigetragen und weitere Innovations- und Kooperationsimpulse gesetzt hat.

Mag. Lukas Märk, Geschäftsführer IONICON Analytik dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wissenschaftlich aber vor allem auch kommerziell erfolgreiche Kooperationen zwischen Universität und Wirtschaft durch den Houskapreis geehrt und hervorgehoben werden und hoffen, dass dies zu einer weiteren Stärkung des Standorts Innsbruck führt und als Vorbild für weitere Innovationen dient.“

Erich Hampel, Vorsitzender der B&C Privatstiftung: „Die Universität Innsbruck stach aus einer Vielzahl an eingereichten Forschungsprojekten heraus und begeisterte die Jury mit einem einzigartigen Messsystem. Der Forschungsansatz ist höchst innovativ, die Anwendernutzbarkeit unumstritten. Es stimmt mich für unsere Wirtschaft optimistisch, die Vielzahl an qualitativ hochwertigen Forschungsarbeiten zu sehen, denn die Unterstützung der universitären und unternehmensrelevanten Forschung in Österreich liegt der B&C Privatstiftung sehr am Herzen.“

Die PTR-TOF Entwicklung wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) unterstützt.

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